Autor: Carl Einstein

  • Craps

    Craps

    Craps kann in Deutschland im Vergleich der zahlreichen Glücksspiele problemlos als „Underdog“ bezeichnet werden. In der Regel kennen dieses Spiel nur „eingefleischte Zocker“, was eigentlich verwunderlich ist. Craps bietet nämlich Gewinnchancen, bei denen andere Spiele blass vor Neid werden müssen. Der Nervenkitzel kommt trotzdem niemals zu kurz, denn es gibt auch denkbar schlechte Einsatzmöglichkeiten bei diesem Game. Nachfolgend zeige ich Dir einmal alle Spielregeln, nützliche Tipps und alles, was Du noch über das Spiel Craps wissen musst.

    Craps im Überblick: Interessante Fakten zum Spiel

    • Craps ist ein traditionsreiches Casinospiel, welches vor allem in den USA viel gespielt wird.
    • In Deutschland ist das Spiel vergleichsweise unbekannt.
    • Abgeleitet ist Craps vom Spiel Hazard, welches bereits 1813 erfunden wurde.
    • Einige Einsätze versprechen hohe Gewinnchancen.
    • Gespielt wird Craps online und im Casino meist nur noch gegen den Dealer/die Bank.
    • Mit Hilfe verschiedener Strategien kann der Hausvorteil des Casinos gesenkt werden.

    Craps Spielregeln

    Craps ist nach meinen Erfahrungen deshalb bei vielen Spielern so beliebt als Casino Spiel, weil es einfach zu spielen ist und enorm viel Unterhaltung liefert. Zunächst einmal musst Du aber die Craps Spielregeln verstehen. Beim Spiel handelt es sich um ein Würfelspiel, in welchem die Augenzahl der Würfel über Gewinn oder Verlust entscheidet. Der Blick geht in diesem Zusammenhang erst einmal auf das Spielfeld. Dieses sieht auf den ersten Blick kompliziert aus, besteht im Prinzip aber nur aus unterschiedlichen Setzfeldern. Spieler platzieren ihre Einsätze auf die Felder und geben damit an, welches Ergebnis sie aus den zwei Würfeln erwarten. Der Dealer setzt jeweils gegen den Einsatz. Kleiner Exkurs: Ursprünglich wurde Craps nicht gegen die Bank, sondern als Spiel Spieler gegen Spieler gespielt. Dementsprechend haben damals die anderen Spieler gegen den Einsatz eines Spielers gewettet.

    Die Spieler, auch Shooter genannt, würfeln jetzt nacheinander die beiden Würfel. Was dann geschieht, hängt von der jeweiligen Augensumme der Würfel ab. Im ersten Wurf gilt Folgendes:

    • Würfelt der Shooter eine 7 oder 11, hat er einen Natural und gewinnt sofort.
    • Würfelt der Shooter eine 2, 3 oder 12, ist dies ein Crap und der Shooter verliert sofort.
    • Werden eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 gewürfelt, gilt dies als Point und es wird vom Shooter noch einmal gewürfelt.

    Ab dem zweiten Wurf gilt dann:

    • Würfelt der Shooter seinen Point aus der ersten Würfelrunde, gewinnt er.
    • Würfelt der Shooter eine 7, verliert er sofort.
    • Würfelt er eine andere Augensumme, wird erneut gewürfelt

    Gut zu wissen: Die Wahrscheinlichkeit, als Shooter eine Spielrunde zu gewinnen, liegt bei 49,29 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit der Fader bzw. des Dealers liegt etwa um 1,41 Prozent höher.

    Setzmöglichkeiten: Die bekanntesten Craps Wetten

    Craps ist einfach zu verstehen. Das gilt auch für die Setzmöglichkeiten, die praktischerweise jederzeit auf dem Tisch vor Dir liegen. Das Gute: Häufig werden hier nur wenige bekannte Wetten gespielt. Das hat seinen Grund: Die bekanntesten Wetten sind beim Craps gleichzeitig auch die einfachsten Wetten. Und ganz schlecht sieht der Hausvorteil aus Deiner Sicht in diesen Fällen auch nicht aus. Welche bekannten Craps Wetten es gibt, siehst Du hier:

    Pass-Wette

    Eine Pass-Wette ist die bekannteste Wette im Spiel. Blicken wir noch einmal zurück auf unseren Spielablauf, ist die Pass-Wette genau die dazugehörige Wette. Du gewinnst also bei den angesprochenen Ereignissen bzw. dann, wenn auch der Shooter gewinnt.

    Dont Pass

    Die Dont-Pass-Wette wird oftmals auch als Wette gegen den Tisch bezeichnet. Es handelt sich um das genaue Gegenteil zur Pass-Wette. Du setzt also darauf, dass der Shooter verliert. Entscheidend sind für Dich genau umkehrte Ergebnisse der Würfelrunden. Würfelt der Shooter im ersten Wurf eine 2, 3 oder 12, verliert der Shooter. Mit einer Dont-Pass-Wette würdest Du in diesem Fall gewinnen.

    Come-Wette

    Eine ganz ähnliche Wettart beim Craps wie die Pass-Wette ist die Come-Wette. Gespielt wird diese, wenn die Spielrunde läuft und der erste Würfelwurf eine zweite Würfelrunde hervorbringt. Wird vom Shooter eine 7 oder 11 geworfen, ist die Come-Wette gewonnen. Bei einem Crap hättest Du verloren.

    Dont Come

    Auch zur Come-Wette gibt es das passende Gegenstück: Die Dont-Come-Wette. Diese wird auf das genaue Gegenteil platziert. Ebenfalls in der laufenden Spielrunde. Wirft der Shooter einen Crap, gewinnst Du mit der Dont-Come-Wette. Wirft der Shooter eine 7 oder 11, hast Du mit dieser Wette verloren.

    Sonderfall Odds Wetten: Den Hausvorteil gen Null senken

    Bei den von mir genannten Craps Wetten liegt der Hausvorteil des Casinos niemals höher als 1,41 Prozent. Das ist enorm gut, dennoch lässt sich der Wert weiter reduzieren. Hierfür kommen die sogenannten Odss Wetten ins Spiel. Dieses Thema bietet enormes Potenzial, weshalb ich Dir diesen Sonderfall nicht vorenthalten möchte. Bei der Odds Wette handelt es sich um eine sogenannte Nebenwette (Sidebet), der zusätzlich zum regulären Spieleinsatz platziert werden kann – allerdings erst, nachdem im ersten Würfelwurf ein Point erspielt wurde. Hast Du bereits eine Pass-Wette oder Come-Wette platziert, werden die Odds „genommen“, bei einer Dont-Pass- oder Dont-Come-Wette werden die Odds „gelegt“.

    Mit den Odds Wetten wird die eigene Wette also noch einmal gestärkt. Werden der Point oder die 7 geworfen, gewinnen also je nach Wettarten beide Wetten. Die Besonderheit: Die Odds Wetten zahlen hohe Gewinne aus. Bei 4 und 10 im Verhältnis 2:1, bei 5 und 9 im Verhältnis 3:2 und bei 6 und 8 im Verhältnis 6:5. Der Hausvorteil wird dadurch erhöht. Je höher das Limit für die Odds Wetten liegt, desto geringer fällt der Heimvorteil aus. Darf bei einer Nebenwette das doppelte Tischlimit platziert werden, sinkt der Hausvorteil auf rund 0,6 Prozent. Ist sogar eine Nebenwette im fünffachen des Tischlimit möglich, sinkt der Hausvorteil auf nur 0,3 Prozent.

    Anfängerfehler vermeiden: Finger weg von diesen Wetten!

    Meine persönliche Erfahrung zeigt, dass mit den Pass- und Come-Wetten der Spielspaß bereits hoch ist und das Verlustrisiko in Grenzen gehalten werden kann. Anfänger neigen jedoch dazu, auch die zahlreichen weiteren Wettmöglichkeiten im Spiel auszuprobieren. Das ist oftmals eine schlechte Idee, da die Wahrscheinlichkeiten gegenüber den Come- und Pass-Wetten nicht verbessert werden. Von den vermeintlich höheren Gewinnmöglichkeiten solltest Du Dich nicht locken lassen. Nachfolgend zeige ich Dir, welche vier Wetten Du meiner Meinung nach vermeiden solltest:

    Any 7

    Any 7 ist als Wette nur etwas für echte „Zocker“. In diesem Fall winkt eine enorm hohe Auszahlungsquote von 5:1, die Verlustgefahr bei dieser Wette ist aber riesig. Du gewinnst nur, wenn Du eine sieben würfelst. Bei jeder anderen Zahl hast Du Deinen Einsatz verloren.

    Big 6 oder Big 8

    Es gibt kein Argument dafür, die sogenannten Big 6 oder Big 8 Wetten beim Craps zu spielen. Die Auszahlungsquote liegt bei 1:1, Du kannst also keine überdurchschnittlichen Gewinne einkassieren. Im Prinzip handelt es sich somit lediglich um Place Wetten mit deutlich schlechteren Wahrscheinlichkeiten.

    Horn oder Horn High

    Bei der sogenannten Horn-Wette wird der Einsatz geteilt und auf vier Zahlen gesetzt. Die Horn-High-Wette geht noch einen Schritt weiter und verteilt den Einsatz auf fünf Zahlen. Gewonnen wird jeweils nur, wenn eine der vier oder fünf Zahlen geworfen wird. Bei allen anderen Zahlen verlierst Du.

    Aces/2 oder Boxcars/12

    Mit 30:1 ist die Auszahlungsquote für Aces/2 und Boxcars/12 verlockend hoch. Davon solltest Du Dich aber nicht beeindrucken lassen. Für den Gewinn der Aces muss eine 2 geworfen werden, für den Gewinn der Boxcars eine 12. Zeigen die Würfel einen anderen Wert, ist der Einsatz verloren.

    Craps online kostenlos spielen

    Als ich zum ersten Mal einen Einsatz beim Craps platziert habe, musste ich mich ganz schön umgucken. Das Spiel ist zwar recht simpel, läuft aber in einer beeindruckenden Geschwindigkeit ab. Für Neulinge kann das zum Problem werden, da keine Zeit für lange Überlegungen und die nächsten Schritte bleibt. Ich empfehle Dir daher auf jeden Fall, Dich online erst einmal intensiv mit einer Demoversion des Spiels zu beschäftigen. So kannst Du Craps online kostenlos spielen und riskierst nicht den Verlust Deines eigenen Geldes. Die grundlegenden Möglichkeiten und Funktionen lernst Du so aber trotzdem schon kennen. Mir haben diese Demoversionen am Anfang enorm geholfen und ich denke, dass Sie das auch bei Dir tun werden.

    Craps FAQ: Die häufigsten Fragen zum Spiel

    Warum ist Craps ein interessantes Casinospiel?

    Wer Craps bisher noch nicht für sich entdeckt hat, sollte sich mit dem Spiel zeitnah intensiv beschäftigen. Das Spiel macht nicht nur richtig viel Spaß, sondern bringt einen geringen Hausvorteil mit sich und ist einfach zu verstehen.

    Wo kann ich Craps spielen?

    Craps wird in jedem renommierten Online Casino angeboten. Nicht nur online, sondern auch in Spielbanken auf der ganzen Welt wird das Spiel angeboten. Besonders beliebt ist der Würfelspiel-Klassiker in den USA.

    Wie hoch ist der Hausvorteil beim Craps?

    Der Hausvorteil richtet sich beim Craps nach den Wetten der Spieler. Mit den Pass- und Come-Wetten liegt der Hausvorteil bei 1,41 Prozent. Mit den Dont-Pass- und Dont-Come-Wetten bei 1,36 Prozent. Durch Sidebets, die sogenannten Odds Wetten, kann der Hausvorteil weiter verringert werden.

    Kann ich Craps kostenlos spielen?

    Craps wird online kostenlos angeboten. In diesen Fällen handelt es sich um Demoversionen, in denen Du mit einem virtuellen Guthaben spielen kannst. Du kannst kein echtes Geld verlieren, weshalb die Demos zum Kennenlernen optimal geeignet sind. Zudem kannst Du nach meinen Erfahrungen verschiedene Promotionsangebote oder Boni nutzen.

  • Casino Holdem

    Casino Holdem

    Ich kann durchaus sagen, dass das Casino Holdem die Welt der internationalen Casinos und Spielbanken im Sturm erobern konnte. Das Kartenspiel erinnert stark an den bekannten „Verwandten“ vom Texas Holdem Poker, bzw. genauer gesagt an ein Heads-Up-Duell. Immerhin wird beim Casino Holdem nicht gegen mehrere andere Spieler gespielt, sondern lediglich gegen den Dealer. Bluffs sind ausgeschlossen, ebenso kannst Du getrost den Taschenrechner für mögliche mathematische Berechnungen stecken lassen. Beim Casino Holdem ist Intuition gefragt – und natürlich ein gewisses Kartenglück.

    Geschichte des Casino Holdem: Das musst Du wissen

    Als echter Casino-Experte solltest Du natürlich auch ein paar Hintergründe zu diesem Spiel kennen. Die Historie des Kartenspiels ist auch denkbar interessant. Entwickelt worden sein soll das Spiel von Stephen Au-Yeung kurz vor der Jahrtausendwende. Au-Yeung wollte allerdings gar kein eigenes Spiel entwickeln, sondern lediglich einem Freund beibringen, wie das prominente Texas Holdem Poker gespielt werden kann. Nach und nach wurde das Spiel weiterentwickelt und verbreitete sich anschließend im Jahre 2000 als klassisches Casinospiel in verschiedenen Casinos dieser Welt. Als besondere Vorreiter gelten die Flamingo Hilton Hotels in Atlantic City und Las Vegas, nur rund zwei Jahre später fand das Spiel auch seinen Weg in die europäischen Spielbanken. Anders als bei vielen anderen Glücksspielen, liegt der Ursprung vom Casino Holdem also nicht mehrere Jahrhunderte zurück. Es handelt sich vielmehr um ein junges und modernes Kartenspiel.

    Spielablauf und Regeln: Wie wird Casino Holdem gespielt?

    Wie schon erwähnt, handelt es sich beim Casino Holdem um ein Spiel, welches von Dir allein gegen den Dealer gespielt wird. Die Spielrunde beginnt damit, dass Du einen Einsatz platzieren musst. Dieser wird als Ante bezeichnet. Der Mindesteinsatz und der Maximaleinsatz für den Ante variieren, in der Regel ist der Einstieg aber bereits mit wenigen Cent möglich. Der Maximaleinsatz liegt wiederum bei mehr als 1.000 Euro pro Runde, weshalb auch erfahrene Casino-Fans und Highroller das Spiel besonders schätzen. Weiter geht es jetzt mit dem Austeilen der Karten. Der Dealer erhält zwei verdeckte Karten, Du als Spieler ebenfalls. In der Mitte des Tisches werden dann drei offene Gemeinschaftskarten aufgedeckt – der Flop. Die Gemeinschaftskarten werden dazu verwendet, um eine Fünf-Blatt-Hand mit den eigenen Karten zusammenzustellen.

    Gefordert ist nun der Dealer. Dieser muss einen Einsatz in Höhe des zweifachen Antes eines Spielers aufbringen. Hast Du also einen Einsatz von einem Euro aufgebracht, muss der Dealer zwei Euro als Einsatz aufbringen. Du kannst jetzt entscheiden, ob Du mitgehen möchtest. Dies wird als Call bezeichnet. Ist Dir Dein Blatt zu schlecht, kannst Du folden und aussteigen. Die Wertung der Blätter ist grundsätzlich wie beim altbekannten Poker. Die niedrigste Hand wäre also ein Paar, die höchste Hand des Spiels ist der Royal Flush.

    Solltest Du gecallt haben, geht es mit zwei Gemeinschaftskarten weiter, die als Turn und als River bezeichnet werden. Anschließend gilt, dass das beste Blatt aus fünf Karten die Runde gewinnt. Wichtig: Der Dealer muss mindestens ein paar Vieren aufweisen können, um eine sogenannte qualifizierende Hand zu haben. Kann der Dealer diese nicht bilden, gibt es Deinen Einsatz zurück. Wurde ein Einsatz gecallt, liegt die Auszahlung für Gewinne bei 1:1 – „Even Money“. Ein weiterer Bestandteil des Spiels sind die Bonuseinsätze, mit denen die Auszahlung deutlich erhöht werden kann. Was Du darüber wissen musst, zeige ich Dir jetzt.

    Die Bonuseinsätze beim Casino Holdem

    Die Bonuseinsätze sind ein entscheidender Bestandteil beim Casino Holdem. Plaziert werden können diese zu Beginn einer Hand. Hier musst Du als Spieler den Ante setzen, kannst gleichzeitig aber auch einen Bonuseinsatz platzieren. Entscheidend für diesen Bonuseinsatz ist das erste Fünf-Karten-Blatt im Spiel. Um mit dem Bonuseinsatz einen Gewinn einzufahren, muss der Ante des Dealers immer gecallt werden. Wer nicht callt, verliert also seinen eigenen Ante und den Bonuseinsatz. Zusätzlich dazu gibt es einen Gewinn nur, wenn mindestens ein Paar Asse auf der eigenen Hand zu finden ist. Mit welchen Quoten Ante und Bonuseinsatz dann ausgezahlt werden, hängt wenig überraschend von Deiner siegreichen Hand ab. Nachfolgend siehst Du, welche Hand welche Auszahlung für die Ante- und Bonuseinsätze mit sich bringt. Achtung: Hierbei handelt es sich um ein generelles Beispiel zur Orientierung. Von Casino zu Casino können die Auszahlungsquoten nach meinen Erfahrungen

    Blatt Ante Odds Bonus Odds
    Paar Asse bis Straight 7:1
    Straight oder niedriger 1:1
    Flush 2:1 20:1
    Full House 3:1 30:1
    Vierling 10:1 40:1
    Vierling 20:1 50:1
    Royal Flush 100:1 100:1

    Casino Holdem für Anfänger: Tipps für den Einstieg

    Der Einstieg beim Casino Holdem ist auch für Anfänger in meinen Augen problemlos möglich. Dadurch, dass hier nur gegen den Dealer gespielt wird, sind alle im Spiel befindlichen Karten recht schnell ersichtlich. Komplizierte Berechnungen, wie sie zum Beispiel beim Black Jack durchgeführt werden, entfallen. Viel kommt hier auf Deine hoffentlich richtige Entscheidung und die ausgeteilten Karten an. Anfänger sollten sich immer an die Tische mit einer niedrigen Einsatzvorgabe halten. Nach oben hin sind den Tischen im Prinzip keine Grenzen gesetzt, nach unten hin muss aber auf ein Minimum geachtet werden. Ich habe mich zu Beginn meiner Zeit an die Tische mit den niedrigsten Vorgaben gehalten und mich Stück für Stück hochgearbeitet. Diese Herangehensweise kann ich wärmstens empfehlen, da übertrieben Verluste vermieden werden können. Ist der Kontostand gewachsen und wurden genügend Erfahrungen gesammelt, geht es an die Tische mit höheren Einsatzmöglichkeiten.

    Gleichzeitig ist es in meinen Augen ratsam, als Anfänger den Bonuseinsatz erst einmal zu ignorieren. Selbst den Profis ist dieser in der Regel nicht zu empfehlen, da der Hausvorteil bei einer Bonuswette höher ist als beim regulären Spiel einer Hand. Dementsprechend sollten diese Einsätze gespart werden – auch wenn die hohen Auszahlungsquoten der Bonuswetten verlockend sind. Ebenfalls ein wichtiger Rat für Anfänger: Obwohl es sich um einen „Verwandten“ vom Texas Holdem handelt, sollte Casino Holdem nicht mit der gleichen Einstellung gespielt werden. Beim Texas Holdem gibt es zahlreiche Karten, für die sich ein Einsatz nicht lohnt. Beim Casino Holdem ist das anders. Was das genau bedeutet, zeige ich Dir jetzt.

    Hände beim Casino Holdem: Welche sollte ich spielen und welche wegwerfen?

    Verschiedene Statistiken besagen, dass ein Spieler beim Casino Holdem mehr als 80 Prozent der Hände spielen sollte. Anders gesagt: Ein Fold kommt nur bei wirklich schlechten Händen in Frage. Gespielt werden sollten immer Hände mit einem Ass oder einem König, da es sich um die beiden höchsten Karten des Spiels handelt. Zusätzlich dazu sollte jedes Paar mitgenommen werden, das Gleiche gilt für Anzeichen von Straßen. Sind also bereits vier Karten in einer Reihe vorhanden, sollte die Hand zu Ende gespielt werden. Bei einem sogenannten Flush-Draw, also vier Karten einer identischen Farbe, gilt genau die gleiche Ansage.

    Nicht gespielt werden sollten generell nur Hände, die unsuited (nicht eine Farbe), unterhalb der 7 und unconnected (nicht nebeneinander) sind. Typische Blätter zum Wegwerfen wären also beispielsweise ein 2 und eine 5 oder eine 3 und eine 6. Doch warum werden eigentlich fast alle Hände beim Casino Holdem gespielt? Der Grund hierfür ist simpel. Du spielst nur gegen den Dealer und dieser braucht mindestens ein Paar Vierer. Ansonsten bekommst Du Deinen Einsatz zurück und gewinnst mögliche Ante entsprechend der Stärke Deiner Hand. 

    Casino Holdem online spielen

    Mir hat es zu Beginn geholfen, das Casino Holdem online in verschiedenen Casinos zu spielen. Verschiedene Casinos deshalb, weil die unterschiedlichen Auszahlungsquoten und Spielweisen genauer unter die Lupe genommen werden können. Wie schon erwähnt, wird nicht überall die gleiche Auszahlungsquote für identische Hände angeboten. Darüber hinaus ist das Casino Holdem online aber in meinen Augen auch sehr gut zum Testen und Kennenlernen geeignet. In vielen Fällen wird eine Demoversion des Spiels angeboten, so dass Du keine eigene Einzahlung durchführen musst. Gespielt wird dann mit Spielgeld, ein Verlust lässt sich verschmerzen.

    Geht es an das Echtgeld-Spiel, kannst Du in zahlreichen Casinos zwischen dem regulären Casino-Bereich und dem Live-Dealer-Portfolio wählen. Casino Holdem online live zu spielen, steigert in meinen Augen den Nervenkitzel noch einmal deutlich. Die Casino-Atmosphäre sorgt für ein wohliges Spielgefühl, gleichzeitig führen die Dealer für gewöhnlich sicher durch die Spielrunden.

    Fazit: Casino Holdem ist ein Muss für Casino-Fans

    Kaum ein Casinospiel ist so einfach zu erlernen wie das Caisno Holdem. Du musst Dir hier im Prinzip nur die Wertungen der unterschiedlichen Hände einprägen und bist bestens für die Action am Spieltisch im Online Casino vorbereitet. Gespielt wird nach einem simplen Prinzip „Du gegen den Dealer“, andere Mitspieler gibt es nicht. Gerade für Anfänger ist das angenehm, da so auch keine komplizierten Berechnungen zu verbleibenden Karten oder ähnlichem durchgeführt werden müssen. Im Wesentlichen kommt es nach meinen Erfahrungen auf die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit an. Wer dann auch noch mit dem notwendigen Kartenglück ausgestattet ist, kann am Casino Holdem Tisch richtig groß abräumen.

  • Bridge

    Im Vergleich zu vielen anderen Glücksspielen ist Bridge eine echte Besonderheit. Genau wie zum Beispiel Schach, wird auch Bridge als Sportart ausgeübt. In Turnieren messen sich Spieler miteinander und zeigen, dass hier nicht allein das Kartenglück über Sieg und Niederlage entscheidet. In der Tat ist Bridge nach meinen Erfahrungen wie kaum ein anderes Casinospiel von den eigenen Entscheidungen abhängig. Genau das macht Bridge zu einem der beliebtesten Spiele und wird zum Beispiel als Lieblingsspiel von Bill Gates bezeichnet. Wie Bridge funktioniert und welche Vorteile das Online Bridge mit sich bringt, zeige ich Dir im Folgenden.

    Historie des Bridge

    Der genaue Ursprung von Bridge ist unklar und durchaus ein Ausgangspunkt für hitzige Diskussionen. Immerhin würde sich jedes Land die Erfindung dieses einzigartigen Spiels gerne auf die Landesfahne schreiben. Sicher ist allerdings nur: Der Vorläufer des Bridge ist das Spiel Whist. Dieses stammt aus England und wurde dort bereits im Jahre 1529 das erste Mal erwähnt. Bis zum Aufkommen vom Spiel Bridge vergingen dann jedoch mehr als 300 Jahre. Einige Theorien behaupten, dass Bridge von britischen Soldaten während des Krimkrieges erfunden wurde. Andere Theorien sind sich sicher, dass das Spiel in Istanbul um 1860 erfunden worden sein sollen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Bridge dann zum ersten Mal intensiv in den Metropolen New York und London gespielt.

    Nach und nach wurden die Spielvarianten beim Bridge verändert. Heute wird mit dem Begriff Bridge immer das Kontakt-Bridge gemeint, welches sich in den 1930er Jahren so richtig verbreitete. Eine Alternative dazu ist das sogenannte Rubberbridge. Eine etwas einfachere Form, die vornehmlich in privaten Kreisen gespielt wird. Vom Ruf des reinen Glücks- oder Kartenspiels konnte sich das Spiel aber schnell lösen. Seit 1998 wird Bridge offizielle vom Olympischen Komitee als Sportart anerkannt. Kurios: 2017 legte der Europäische Gerichtshof in einem Urteil fest, dass Bridge aufgrund der Gewinnmöglichkeiten zumindest aus steuerlicher Sicht nicht als Sportart gilt.

    Bridge Regeln: So wird gespielt

    Die Bridge Regeln machen auf den ersten Blick einen komplizierten Eindruck. Aber keine Angst: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Praxis der beste Lehrmeister ist. Gespielt wird das Kartenspiel mit einem französischen Blatt aus 52 Karten. Anders als regulär, wird hier zwischen den Farben Pik, Herz, Karo und Treff (=Kreuz) unterschieden. Die Bezeichnung Kreuz ist im Bridge wiederum nicht geläufig. Die unterschiedlichen Farben haben eine unterschiedliche Wertung, die vor allem beim späteren Reizen von Bedeutung ist. Das Pik ist die wertvollste Farbe, danach folgen Herz und Karo. Das Treff ist die Farbe mit dem niedrigsten Wert.

    Vor dem Spiel: Teambildung, Vorbereitung und Blattbewertung

    Bevor es mit dem Spiel losgehen kann, müssen erst einige Vorbereitungen getroffen werden. Hierzu gehört das Bilden von Teams. Bridge wird in Teams gespielt, wobei klassischerweise die Personen ein Team bilden, die sich am Spieltisch gegenüber sitzen. Noch heute wird zum Beispiel bei Senioren gerne auf diese Art und Weise gespielt. Gebildet werden können die Teams aber auch zufällig oder nach einem anderen Muster. Im Spiel treten immer zwei Teams gegeneinander an. Nachfolgend siehst Du zudem einmal, mit welchen Punktzahlen welche Karte im Spiel verbunden ist:

    • Ass: 4 Punkte
    • König: 3 Punkte
    • Dame: 2 Punkte
    • Bube: 1 Punkt
    • Restliche Karten: 0 Punkte

    Als Faustregel gilt beim Bridge nach meinen Erfahrungen: Weniger als zehn Punkte sprechen für ein schwaches Blatt. Zwischen 16 und 19 Punkten wird von einem starken Blatt gesprochen, ab 20 Punkten handelt es sich um ein sehr starkes Blatt. Nachdem die Teams gebildet wurden, geht es mit dem Austeilen der Karten weiter. Jeder Spieler erhält 13 Spielkarten, wodurch das 52-Kartenblatt also vollständig ausgeteilt wird.

    Das Reizen

    Bevor das Spiel in die eigentliche Spielphase startet, steht das sogenannte Reizen auf dem Programm. Diese Phase ist wesentlich für den weiteren Spielverlauf verantwortlich. Festgelegt wird zunächst, ob es im Spiel einen Trumpf geben wird. Falls ja, wird dieser bestimmt. Sinnvoll ist es aus eigener Sicht, einen Trumpf zu wählen, der möglichst häufig in der eigenen Hand zu finden ist. Im Normalfall sollten hierfür im Team mindestens acht Karten einer Farbe vorhanden sein. Ist dies der Fall, wird die Hand als „Fit“ bezeichnet – ein kleiner Begriff aus der Welt der Bridge-Experten.

    Jetzt beginnt das eigentliche Reizen, in welchem im Uhrzeigersinn jeder Spieler seine Ansage hinsichtlich der Trumpffarbe und Stiche macht. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Stiche in einem Team zu erzielen. Allerdings muss die Anzahl vorher korrekt eingeschätzt werden. Das niedrigste Gebot für die Stiche liegt bei 1 Treff, was bedeutet, dass ein Spieler mit einem Partner mindestens sieben Stiche (6+1) mit Treff als Trumpf gewinnen muss. Würde beim Reizen ein 2 Treff angesagt werden, müssten acht Trümpfe im Team geholt werden. Dennoch ist der Spieler, der den höchsten Trumpf angesagt hat, der sogenannte Alleinspieler. Sein Ziel ist es, im Spiel gegen seinen linken und rechten Nachbarn mindestens die angesagte Anzahl der Stiche zu erreichen. Übrigens: Sollte kein Spieler am Tisch ein Angebot für das Reizen abgeben, wird die Runde nicht gespielt. Es wird von einem eingepassten Blatt gesprochen, danach geht es mit einem neuen Blatt weiter.

    Die Spielrunde

    Für den Teampartner des Alleinspielers ist das Spiel beendet, bevor es überhaupt angefangen hat. Der Teampartner muss seine komplette Hand offen auf den Tisch legen, die Karten sind dabei nach ihren Farben und Werten sortiert. In gewisser Weise werden die Karten an den Alleinspieler übergeben, denn dieser kann über die abgelegten Karten seines Mitspielers verfügen. Der Spieler links vom Alleinspieler spielt eine beliebig Karte aus, der Alleinspieler muss diese Farbe bedienen. Geht dies nicht, kannst Du als Alleinspieler trumpfen oder die Karte abwerfen.

    Gewinn eines Spiels

    Die Rollenverteilung beim Bridge ist klar: Der Alleinspieler muss mindestens die von ihm angesagt Anzahl an Stichen gewinnen. Die beiden Gegenspieler wollen dies verhindern. Sollte der Alleinspieler die angepeilte Anzahl an Stichen nicht erreichen, haben die Gegenspieler gewonnen. Gewertet werden bei der Anzahl der einzelnen Stiche tatsächlich nur die Stiche selbst. Es spielt also keine Rolle, wie viele Punktzahlen mit den einzelnen Stichen gewonnen wurden. Werden vom Alleinspieler mehr Stiche als angesagt gewonnen, werden diese als Überstiche bezeichnet. Zusätzlich dazu gibt es noch weitere Bezeichnungen für verschiedene Anzahlen an Stichen. Sollten sechs Stiche erspielt worden sein, spricht man von einem Buch. Jeder weitere Stich wird als Trick bezeichnet.

    Rund um das Spiel gibt es nach meinen Erfahrungen noch zahlreiche Sonderregeln, Punktesysteme und Ergänzungen. Diese hier alle aufzuführen, würde jedoch den Rahmen sprengen. Empfehlenswert ist es in meinen Augen daher, einfach mit diesen Grundkenntnissen in die Praxis einzutauchen und alle Facetten des Spiels währen der Spielrunden kennenzulernen.

    Online Bridge spielen

    Traditionell wird Bridge einfach an einem Tisch sitzend gespielt. Mehr als das Kartendeck braucht es hierfür eigentlich nicht. In den letzten Jahren hat sich neben der klassischen Spielvariante aber vor allem das Online Bridge durchgesetzt. Ein großer Vorteil ist dabei nach meinen Erfahrungen natürlich, dass rund um die Uhr Mit- und Gegenspieler aus der ganzen Welt entdeckt werden können. Zahlreiche entsprechende Portale und Online Casinos bieten die Duelle an und richten teilweise sogar Turniere aus. Einen Gegenspieler wirst Du also immer finden können. Du musst aber nicht immer echtes Geld beim Online Bridge einsetzen. Stattdessen kannst Du gerade als Anfänger erst einmal ein paar risikolose Spielrunden absolvieren. Hierfür kannst Du zum Beispiel gegen einen Computer antreten und Deine Einsätze mit Spielgeld platzieren. Verlieren kannst Du nichts, dafür wirst Du nach meinen Erfahrungen aber eine ganze Menge über das Spiel lernen.

    Fazit

    Bridge ist ein traditionelles Spiel, welches wohl niemals an Beliebtheit verlieren wird. Gerade für Casinospieler ist dieses Kartenspiel enorm interessant. Schließlich geht es hier nicht nur um das Kartenglück. Stattdessen lassen sich die Erfolgschancen durch die eigenen Geschicke deutlich erhöhen. Stellst Du Dich mit Deinem Teampartner bzw. als Alleinspieler gut an, wirst Du einige Erfolge verbuchen können. Die Voraussetzung allerdings ist, dass Du zumindest die Grundregeln des Spiels kennst. Im Verlauf Deiner Karriere wirst Du alle Feinheiten zwangsläufig kennenlernen – und dann nach meinen Erfahrungen auch immer besser werden.

  • Bingo

    Bingo

    Zugegeben: Beim Gedanken an da Spiel Bingo denken die meisten Menschen vermutlich an ein Spiel für Rentner. Das stimmt auch zum Teil, denn gerade in den USA ist dieses Glücksspiel bei der älteren Generation enorm beliebt. Nichtsdestotrotz kann Bingo meiner Meinung nach aber auch bei der jüngeren Generation als gefeiertes Spiel bezeichnet werden. Belegt wird dies durch steigende Spielerzahlen und ein immer größer werdendes Spielangebot. Doch was ist es genau, was Bingo so beliebt macht? Und viel wichtiger: Wie funktioniert das Spiel? Beide Fragen und noch viele weitere werde ich Dir im Folgenden beantworten.

    Fakten zum Bingo: Das musst Du über das Spiel wissen

    • Bingo ist ein Abkömmling des Spiels Lotto.
    • Insbesondere in den USA, Großbritannien und auf den Philippinen ist das Spiel beliebt.
    • Erst 1929 wurde das Spiel offiziell in Bingo getauft.
    • Gespielt werden können unterschiedliche Varianten wie 75 Ball der 90 Ball.
    • Online Bingo erfreut sich mittlerweile allergrößter Beliebtheit.

    Historie und Verbreitung: Woher kommt das Spiel Bingo?

    Vor einigen Jahren liefen in Deutschland Bingo-Ziehungen noch regelmäßig im Fernsehen. Möglicherweise hast Du das Spiel also schon einmal, vielleicht sogar unbewusst, in Action gesehen. Der Ursprung von Bingo liegt allerdings nicht in der Bundesrepublik. Stattdessen kommt das Spiel aus den USA. Hier entdeckte der US-Amerikaner Edwin Lowe auf einem Jahrmarkt der Geschichte nach spanische Spieler, die gezogene Zahlen mit getrockneten Bohnen abdeckten. Wurde ein Gewinn erzielt, riefen die Spieler „Beano“. Lowe war offenbar stark begeistert von dem Spiel und veranstaltete nach seinem Besuch auf dem Jahrmarkt Beano-Runden in New York. Dabei soll eine Frau vor Aufregung nicht „Beano“, sondern „Bingo“ gerufen haben – ein Wort, welches Lowe als Name noch besser gefiel. Bingo war geboren und Lowe zeigte gleichzeitig seinen feinen Geschäftssinn. Für nur einen Dollar pro Jahr verkaufte der Erfinder das Recht daran, das Spiel unter dem Namen Bingo selbst anzubieten.

    Noch immer ist Bingo vor allem in den USA und in Großbritannien ein echter Kassenschlager. Zusätzlich dazu wird das Spiel aber auch viel auf den Philippinen gespielt. In der Türkei gehört eine Partie Bingo für viele Familien zudem zum Silvesterabend dazu.

    Online Bingo: Der neue Chef im Ring

    Das Spiel selbst hat sich in den letzten Jahren kaum verändert, lediglich zahlreiche neue Spielvarianten haben ihren Weg ans Tageslicht gefunden. Allerdings: Die „Umgebung“ der Spieler hat sich deutlich gewandelt. Mittlerweile spielt ein Großteil der Bingospieler ausschließlich online. Seit rund 20 Jahren ist der beliebte Zahlenklassiker auch im Internet zu finden und kann hier sowohl alleine als auch in Gruppen mit mehreren Spielern gespielt werden. Die Bingo-Anbieter sind online nach meinen Erfahrungen enorm vielseitig aufgestellt und bieten ganz unterschiedliche Spielformen und Spielvarianten an – teilweise sogar mit einem progressiven Jackpot oder zusätzlichen kleinen Spielen im Chatfenster.

    Der Ablauf beim Online Bingo ist dabei in der Regel klassisch. Es werden zufällige Zahlen gezogen, diese können von den Spielern vorher auf Karten aber markiert werden. Teilweise ist es aber auch hier so, dass komplette Karten erworben werden und Du darauf hoffen musst, dass genau diese Zahlen gezogen werden. Der Download einer zusätzlichen Software ist für das Online Bingo im Normalfall nicht erforderlich. Eine solche Software kann zwar angeboten werden, in den meisten Fällen solltest Du aber problemlos ohne Software-Download direkt im Browser spielen können. Ein weiterer Vorteil für Online-Spieler: Die Anbieter sind vielseitig in ihren Designs und Funktionen, gleichzeitig werden auch kostenlose Demoversionen zum Testen des Spiels angeboten. Unterm Strich ist es also nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen für das Online Bingo entscheiden.

    Bingo Regeln: Wie sehen die Spielregeln aus?

    Werfen wir jetzt einmal einen Blick auf die Bingo Regeln und den Spielablauf. Schwer zu verstehen ist beides nicht. Ganz im Gegenteil: Viel einfacher als Bingo kann ein Glücksspiel nicht sein. Es ist vergleichbar mit dem bekannten Lotto oder dem weniger bekannten Keno. Zunächst einmal beginnt der Spielspaß damit, dass Du Dir eine Karte mit Gewinnzahlen zulegen musst. Hier gibt es bereits die ersten Unterschiede. Du kannst einzelne Karten erwerben, gleichzeitig aber auch ganze Pakete mit mehreren Karten kaufen. Zwischen den Karten gibt es zudem Preisunterschiede, da einigen Karten höhere Gewinnchancen eingeräumt werden. Wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, ist das allerdings ein Trugschluss. Ratsam ist es daher, sich an die günstigeren Kartenvarianten zu halten.

    Wurde die Karte erworben, solltest Du Deine Gewinnzahlen immer gut im Auge behalten. Jetzt werden die Karten gezogen und vom Spielleiter anschließend laut angesagt. Befindet sich diese Zahl auf Deiner Karte, wird sie markiert, abgehakt oder irgendwie anders gekennzeichnet. Je nachdem, welche Vorgabe an das Spiel gestellt wurde, kann dieses dann durch mindestens fünf Zahlen gewonnen werden. Gespielt wird nach unterschiedlichen Mustern, so dass neben dem klassischen Bingo auch verschiedene Patterns (Muster) im Spiel abgedeckt werden können. Gewonnen hast Du dann zum Beispiel, wenn alle Zahlen Deiner Karte gezogen wurden, alle Ecken gezogen wurden oder die gezogenen Karten eine 7 als Zahl abbilden. Die Möglichkeiten für Patterns sind schier unendlich und ein Grund dafür, dass es immer wieder neue und spannende Spielrund beim Bingo gibt.

    Die bekanntesten Bingo Varianten

    Abgesehen von den verschiedenen Mustern auf den Spielkarten, gibt es auch verschiedene Bingo Varianten. Einige davon sind besonders populär, so das 75-Ball oder das 90-Ball Bingo. Es gibt aber noch andere Varianten. Und die bekanntesten Möglichkeiten möchte ich Dir hier einmal kurz vorstellen.

    75-Ball Bingo

    75-Ball Bingo kann als Aushängeschild der USA bezeichnet werden und wird vor allem hier intensiv gespielt. Die Spielkarten sind als Fünf-mal-Fünf-Karten dargestellt, auf jeder Karte ist zudem ein freies Feld zu finden. Insgesamt sind also 24 Zahlenfelder und das Frei-Feld vorhanden. Um einen Bingo zu erzielen, müssen verschiedene Muster abgedeckt werden. Das Frei-Feld dient dabei als eine Art Joker und kann ebenfalls genutzt werden.

    90-Ball Bingo

    Das 90-Ball Bingo unterscheidet sich grundlegend vom 75-Ball Bingo und ist vor allem in Südamerika oder Australien enorm beliebt. Gespielt wird hier zum einen mit 90 Bällen, gleichzeitig aber auch mit anderen Karten. Diese bestehen aus Neun Mal Drei Feldern, wobei immer drei Reihen und neun Felder auf den Karten zu finden sind. Aber: Es bleiben Felder leer, insgesamt werden auf jeder Karte nur 15 Zahlen aufgeführt. Um zu gewinnen, sind hier verschiedene Erfolge notwendig. Erst muss eine Reihe komplettiert werden, dann eine zweite. Im letzten Schritt wird die fehlende Reihe komplettiert – ein Full House.

    80-Ball Bingo

    Fast genau in der Mitte zwischen dem 75-Ball Bingo und dem 90-Ball Bingo liegt das 80-Ball Bingo. In diesem Fall handelt es sich um kleinere Bingokarten mit Vier Mal Vier Zahlenfeldern. Freie Felder oder ähnliches gibt es nicht. Gewonnen hast Du, wenn Du das vorgegeben Zahlenmuster abdecken kannst oder alle Deine Zahlen gezogen wurden.

    30-Ball Bingo

    Das 30-Ball Bingo wurde speziell für die Online Bingoräume eingeführt und soll dafür sorgen, dass die Spiele schneller erledigt werden können. Ein leeres Feld gibt es nicht, die Bingokarte ist mit Drei Mal Drei Feldern enorm klein. Gewonnen hast Du beim 30-Ball Bingo, wenn alle neun Zahlen auf Deiner Karte gezogen wurden.

    Wahrscheinlichkeiten beim Bingo: Wie berechne ich sie?

    Jedes Glücksspiel bringt gewisse Wahrscheinlichkeiten mit sich, welche aufzeigen, wie groß Deine Gewinnchancen sind. Auch beim Bingo gibt es diese Wahrscheinlichkeit. Aber wie lässt sie sich berechnen? Im Prinzip ist das denkbar einfach: Du musst nur herausfinden, wie viele Karten insgesamt im Spiel verteilt werden. Diese Anzahl der Spielkarten muss dann durch Deine Anzahl der Karten geteilt werden. Sollten also beispielsweise 100 Karten im Umlauf sein und Du fünf Karten erwerben, liegt die Wahrscheinlichkeit bei fünf Prozent. Sind 200 Karten im Umlauf, halbiert sich die Wahrscheinlichkeit auf 2,5 Prozent.

    Wichtig dabei zu wissen ist nach meiner Erfahrung, dass eine Zahl beim Bingo nur einmal gezogen werden kann. Diese wird also nicht zurückgelegt, sondern ist nach einem Zug „verbrannt“. Ebenso ist wichtig, dass sich die Wahrscheinlichkeiten beim Jackpot-Bingo so nicht berechnen lassen. Hier bestimmt das jeweilige Muster den Schwierigkeitsgrad bzw. die Wahrscheinlichkeit – und die ist natürlich bei einem progressiven Jackpot nicht sonderlich hoch. Es ist daher keine Seltenheit, dass bei diesen Jackpots teilweise Wochen oder Monate bis zu einem Gewinn vergehen.

    Bingo Tipps: Darauf solltest Du achten

    Wer die einfachen Spielregeln vom Bingo kennt, findet ein unterhaltsames und spannendes Glücksspiel vor. Gleichzeitig solltest Du Dich als Anfänger an ein paar Grundlagen halten, die meiner Meinung nach deinen Erfolg deutlich steigern können. Zunächst einmal ist es immer ratsam, möglichst viele Karten für ein Spiel zu erwerben. Warum, liegt auf der Hand: Du erhöhst Deine Wahrscheinlichkeit mit jeder weiteren Spielkarte. Dementsprechend ist es immer auch sinnvoller, mit vielen Karten an einem Spiel teilzunehmen, als mit einer Karte in vielen Spielen aktiv zu sein. In diesem Zusammenhang lassen sich die speziellen Angebote der Bingo-Anbieter erwähnen. Diese stellen oftmals Kartenpakete zusammen, mit denen mehrere Karten günstiger als zum jeweiligen Einzelpreis erworben werden können. Diese Angebote können somit einen stattlichen Vorteil einbringen.

    Meine Erfahrung hat mir zudem gezeigt, dass zumindest bei öffentlichen Bingo-Spielen immer Spiele mit wenigen Mitspielern herausgesucht werden sollten. Je weniger Gegenspieler Karten besitzen, desto größer ist die Chance auf einen eigenen Gewinn. Es gibt aber auch einen Nachteil: Meist sind diese Spiele nicht umsonst so schlecht frequentiert und bieten vergleichsweise geringe Gewinne. Ebenso solltest Du natürlich stets darauf achten, nur einen „gesunden“ Spieleinsatz aufzubringen. Bingo kann Dich sehr schnell fesseln, was dann zum Platzieren großer und vieler Einsätze verleitet. Lässt Dein Kontostand dies nicht zu, solltest Du Dich unbedingt zügeln – auch wenn das aus eigener Erfahrung nicht immer einfach ist.

    Bingo kostenlos online spielen

    Ebenfalls ein heißer Tipp für Neulinge ist es nach meinen Erfahrungen, Bingo vor dem Echtgeld-Spiel kostenlos zu testen. Die Anbieter stellen in den meisten Fällen eine Demoversion des Spiels zur Verfügung, mit der Du Dich vor dem Echtgeld-Einsatz vertraut machen kannst. Du bekommst ein virtuelles Guthaben vom Online Casino zur Verfügung gestellt und kannst hiermit nach Herzenslust Deine Einsätze platzieren. Echte Verluste musst Du nicht in Kauf nehmen, echte Gewinne gibt es aber natürlich auch nicht. Dennoch ist Bingo Online kostenlos wunderbar dafür geeignet, sich intensiv mit dem Spiel zu beschäftigen.

  • Baccarat

    Baccarat

    Es gibt nur wenige Casinospiele, die für Anfänger und erfahrene Spieler gleichermaßen interessant sind. Baccarat gehört nach meinen Erfahrungen dazu. Bezeichnet wird das Spiel gerade im US-amerikanischen Raum oftmals auch als Punto Banco. Von unterschiedlichen Namen solltest Du Dich allerdings nicht verwirren lassen, denn gemeint ist immer das Gleiche: Ein spannendes, einfaches und unterhaltsames Spiel. Und wie das genau funktioniert, zeige ich Dir im Folgenden.

    Infos zum Spiel: Die wichtigsten Fakten zu Baccarat

    • Baccarat ist ein simples Spiel und besteht prinzipiell aus nur drei Wetten.
    • Die Herkunft des Spiels ist umstritten, wahrscheinlich wurde es aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfunden.
    • Die Einsatzmöglichkeiten beim Online Baccarat reichen von wenigen Cent bis zu mehreren tausend Euro.
    • Das Ziel des Spiels liegt darin, mit seiner Hand möglichst nah an die neun Punkte zu kommen – die beste Hand im Spiel.

    Baccarat Spielablauf und Gewinn

    Baccarat ist ein herrlich simples Spiel und unterscheidet sich dadurch grundlegend von vielen anderen Casinospielen. Wie meine Erfahrungen zeigen, kannst Du das Spiel innerhalb kürzester Zeit lernen und dürftest bereits nach dem Lesen dieses Artikels bereit dafür sein, Deine Einsätze am Spieltisch zu platzieren. Zunächst einmal möchte ich Dir aber den Spielablauf näherbringen. Baccarat ist ein Kartenspiel. Allerdings nicht mit Poker oder Black Jack vergleichbar. Deine Entscheidung für den Rundenverlauf musst Du hier schon treffen, bevor Du Deine eigenen Karten gesehen hast – das macht das Spiel enorm volatil.

    Grundsätzlich geht es darum, mit der Hand so nah wie möglich an die Neun zu kommen bzw. näher als der Dealer an der Neun zu sein. Und hierfür gibt es insgesamt drei Wettmöglichkeiten: Den Sieg des Spielers, den Sieg der Bank bzw. des Dealers und das Unentschieden – aber dazu im weiteren Verlauf noch mehr. Nachdem die Einsätze auf den jeweiligen Ausgang platziert wurden, werden an das Spieler-Feld und das Banker-Feld je zwei Karten verteilt. Danach werden möglicherweise weitere Karten gezogen. Die Hände werden anschließend bewertet, der Sieger erhält seinen Gewinn.

    Wetten und Gewinne beim Baccarat

    Entscheiden kannst Du Dich bei diesem Spiel nur zwischen den drei Wetten: Spieler, Banker oder Unentschieden. Wettest Du auf den Spieler, muss dieser näher an der Neun als der Banker liegen. Wettest Du auf den Banker, ist es genau umkehrt. Das Unentschieden erklärt sich von selbst. Je nachdem, welches Ergebnis eintritt, wird dann Dein Gewinn ausgezahlt. Bei den Spieler-Wetten liegt dieser bei 1:1, ebenso bei den Banker-Wetten. Aber: Bei den Banker-Wetten wird eine Kommission von fünf Prozent von den Casinos kassiert. Das Unentschieden bringt den größten Gewinn ein – mit 8:1 oder sogar 9:1. Gleichzeitig ist das Unentschieden die Wette mit der niedrigsten Wahrscheinlichkeit.

    Der Baccarat Tisch: Nicht immer gleich

    Die Regeln und der Ablauf sind jetzt klar. Bleibt noch zu klären, worauf Baccarat gespielt wird. Das Kartenspiel wird in den Casinos und Spielbanken auf einem speziellen Tisch gespielt. Dieser ist im klassischen Sinne enorm groß und bietet Platz für bis zu 14 Spieler. Jeder Tisch hat verschiedene Zahlen, mit denen die einzelnen Sitzplätz der Spieler nummeriert werden. Zusätzlich dazu finden sich die Einsatzfelder für die Wetten auf den Spieler (Punto), die Bank (Banco) oder das Unentschieden (Tie). Mittlerweile hat sich nach meinen persönlichen Erfahrungen in den Spielbanken und Online Casinos allerdings noch eine andere Variante etabliert: Das Mini Baccarat.

    Mini Baccarat wird genau wie der „große Bruder“ gespielt. Wie der Name aber schon vermuten lässt, auf einem deutlich kleineren Tisch. Hier gibt es Platz für maximal sieben Spieler, zudem bedient nur ein Croupier. In Spielbanken kommt es vor, dass drei Croupiers nebeneinander durch das Spiel führen. Gängig ist es beim Mini Baccarat zudem, dass die Karten unverdeckt ausgeteilt werden. Einen Unterschied macht das nicht, eingreifen kannst Du ins Spiel nach dem Platzieren der Einsätze ohnehin nicht. Eine dritte Variante des Baccarat Tisches gibt es ausschließlich online. Hier wird die Sicht auf nur ein Wett-Feld beschränkt, die Mitspieler werden also quasi ausgeblendet. Viele Spieler schätzen das, da so verschiedene Statistiken und Infos abgerufen werden können.

    Karten- und Zählwerte: Wie gewinne ich?

    Der wohl komplizierteste Bereich beim Baccarat sind die Karten- und Zählwerte. Auch hier brauchst Du Dir aber keine Sorgen machen, denn die Regeln sind enorm einfach. Erfordern lediglich ein kleines Umdenken. Gespielt wird klassischerweise mit einem französischen Blatt aus 52 Spielkarten, insgesamt sogar mit sechs Paketen. Die Zählwerte der Karten sind dann wie folgt:

    • Ass: 1 Punkt
    • 2 bis 9: Punkte nach Wert
    • 10 und Bilder: 0 Punkte

    Das Ass wird also mit einem Punkt gewertet, die Zahlen 2 bis 9 mit ihrem jeweiligen Kartenwert. Die Besonderheit: Die hohen Karten zählen beim Baccarat null Punkte. Aber: Ergeben die Karten zusammen zehn oder mehr Punkte, wird nur die Einerstelle gewertet. Hast Du also beispielsweise eine 8 und eine 4, würde dies mit einer 2 gewertet werden. Bei zwei 5 wiederum wären es null Punkte – auch Baccarat genannt. Grundsätzlich gibt es zudem verschiedene Ziehungsregeln für die Spieler und die Bank.

    Ziehungsregeln für den Spieler

    • 0 bis 4 Punkte: Karten werden nebeneinander verdeckt auf den Tisch gelegt und es wird eine weitere Karte verlangt.
    • 5 Punkte: Freie Wahl zwischen stehenbleiben und weitere Karte ziehen.
    • 6 oder 7 Punkte: Die Karten werden übereinander verdeckt auf den Tisch gelegt und es wird keine weitere Karte verlangt.
    • 8 oder 9 Punkte: Die Karten werden aufgedeckt, die Bank muss ebenfalls aufdecken. Eine weitere Karte wird nicht gezogen.​

    Ziehungsregeln für die Bank

    • 0 bis 2 Punkte: Eine dritte Karte wird immer gezogen.
    • 3 Punkte: Bekommt der Spieler eine 8, wird keine dritte Karte gezogen. Bei einer 9 hat der Dealer freie Wahl, in allen anderen Fällen wird eine weitere Karte gezogen.
    • 4 Punkte: Bei einer 1, 8, 9, 10 oder Bildkarte beim Spieler wird keine Karte gezogen, in allen anderen Fällen schon.
    • 5 Punkte: Bei einer 5, 6 oder 7 für den Spieler wird eine dritte Karte gezogen oder bei einem Passen des Spielers. Bei Ausgabe einer 1, 2, 3, 8, 9, 10 oder Bildkarte passt die Bank.
    • 6 Punkte: Bekommt der Spieler eine 6 oder 7, wird eine dritte Karte gezogen.
    • 7 Punkte: Es wird niemals eine dritte Karte gezogen.

    Baccarat Tipps für Anfänger: Diese Tricks haben mir geholfen

    Für Casino-Neulinge ist Baccarat meiner Erfahrung nach ein optimales Spiel, um sich an die Abläufe in den Casinos zu gewöhnen und ohne großes „Pauken“ von Regeln einzusteigen. Ich habe hier zudem ein paar Tipps für Anfänger formuliert, mit denen Dir der Einstieg hoffentlich noch besser gelingt:

    Spieler- oder Bank-Wetten: Was ist besser?

    Die meisten Spieler lassen sich von der Provision auf die Bank-Wetten beim Baccarat abschrecken. Die Folge: Gerade Anfänger setzen in der Regel auf die Spieler-Wetten. Genau das ist aber statistisch gesehen falsch. Die Banker-Hand ist immer leicht im Vorteil. Die Spieler-Hand wird zuerst bestimmt und so weiß der Banker, welche Hand er schlagen muss. Die Entscheidung, zu ziehen oder stehen zu bleiben, wird dadurch erleichtert. Bei einer Wette auf die Bank liegt der Hausvorteil in einem Casino so bei 1,06 Prozent, bei Wetten auf die Spieler bei 1,24 Prozent.

    Finger weg vom Unentschieden

    Mit einer Auszahlung von 8:1 oder sogar 9:1 ist das Unentschieden natürlich richtig verlockend. Die Wahrscheinlichkeit ist hierfür aber bei weniger als zehn Prozent, der Hausvorteil bei dieser Wette liegt bei gut 14 Prozent. Anders gesagt: Eine absolute Dead-Bet – also eine tote Wette. Platziert werden sollte dieser Einsatz nur in Ausnahmefällen und dann mit nicht zu viel Geld.

    Nutze Systeme und Strategien

    Apropos Geld. Mir hat es in der Anfangszeit geholfen, Einsatzsysteme zu nutzen. Hier gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten wie das Martingale Spiel oder das Fibonacci-Systeme. Diese Systeme helfen dabei, Einsätze und Verluste im Auge zu behalten. Gerade als Neuling dürfte das für Dich enorm wichtig sein – für mich war es das jedenfalls.

    Baccarat kostenlos online spielen

    Was mir in der Anfangszeit beim Baccarat ebenfalls geholfen hat, sind die zahlreichen kostenlosen Spielmöglichkeiten. Du musst Dich nicht direkt in einem Casino anmelden und ein Vermögen einzahlen. Stattdessen kannst Du das Spiel risikolos ohne einen Echtgeld-Einsatz kennenlernen. Echtes Geld kannst Du dann zwar nicht gewinnen, dafür aber auch nicht verlieren. Die verschiedenen Wettmöglichkeiten und Co. kannst Du in diesen Demospielen optimal vor einem Echtgeld-Start unter die Lupe nehmen. Kleiner Tipp: Auch beim Echtgeld-Spiel gibt es immer wieder Möglichkeiten für risikolose Spielrunden. Die Online Casinos bieten eine Vielzahl von Casino Bonus, mit denen zusätzliches Guthaben zum Spielen eingefahren werden kann.

    Die musst Du kennen: Die wichtigsten Baccarat Vokabeln

    Wer vornehmlich online spiel, wird mit den Baccarat Fachbegriffen eher weniger zu tun haben. Möglicherweise verschlägt es Dich ja aber auch einmal in eine Spielbank. Und wenn Du Dich dort nicht blamieren möchtest, solltest Du ein paar grundlegende Vokabeln auf dem Kasten haben:

    • Au chocolat: Setzen die Spieler insgesamt weniger als die Bank, wird dies als „Au chocolat“ bezeichnet und diese Differenz entnommen. Das Banco wird gemindert.
    • Baccarat: Die Bezeichnung für eine Null-Punkte-Hand – die schlechteste Hand im Spiel.
    • Banco: Bezeichnet die gesetzte Summe der Bank, aber auch die Bank-Wetten.
    • Banco double: Die Banksumme wird verdoppelt.
    • Bankroll: Dein Kapital für das Spiel.
    • Coup: Bezeichnung für eine Spielrunde.
    • Egalite: Unentschieden.
    • Go Bank: Alleiniger Einsatz gegen den vollen Einsatz des Bankhalters.
    • Hit: Eine dritte Karte ziehen. Mehr als drei Karten dürfen nicht gezogen werden.
    • La Grande: Ein Blatt mit einem Wert von 9
    • La Petite: Ein Blatt mit einem Wert von 8
    • Natural: 8 oder 9 Punkte mit den ersten beiden Karten erreichen. Beide Blätter gewinnen sofort, wenn die Bank unter 8 oder 9 Punkten liegt.
    • Ponte: Spieler mit dem höchsten Einsatz gegen den Bankhalter.
    • Punto: Die Wetten auf den Spieler.
    • Stand: Stehenbleiben, keine weitere Karte ziehen – das Gegenteil von Hit.
    • Tie: Wette auf das Unentschieden.
    • Vigorish: Provision für die Wetten auf den Bankhalter.

    Baccarat FAQ: Die häufigsten Fragen zum Spiel

    Wie viele Spieler spielen an einem Baccarat-Tisch?

    Die Anzahl der möglichen Spieler an einem Baccarat-Tisch liegt bei 14. Anders ist es beim Mini-Baccarat, wo maximal sieben Spieler an einem Tisch spielen.

    Wie viele Karten kann ich maximal ziehen?

    Die maximale Anzahl an Spielkarten auf der Hand liegt bei Drei. Das Ziehen einer vierten Karte ist nicht möglich.

    Warum sind die Bank-Wetten die besten Wetten?

    Die Bank-Wetten bringen den geringsten Hausvorteil von nur 1,06 Prozent mit sich und sind daher aus Sicht der Spieler die sicherste Variante. Bezahlt werden muss im Gewinnfall aber eine Provision in Höhe von fünf Prozent.

    Lohnt es sich, Baccarat online zu spielen?

    Blätter von anderen Spielern sind beim Baccarat im Prinzip irrelevant und so entsteht beim Online Baccarat kein Nachteil. Im Gegenteil: Durch die uneingeschränkte Verfügbarkeit ist das Spiel im Online Casino in meinen Augen sogar attraktiver zu bewerten.

  • 3 Card Poker

    Die meisten Casino Spiele können als eher langwierig bezeichnet werden. Beim Roulette beispielsweise zieht sich eine Spielrunde von der Setzphase bis zur Gewinnauszahlung nicht selten über eine oder zwei Minuten. Noch länger dauert es beim klassischen Poker. In dieser Zeit können beim 3 Card Poker unzählige Spielrunden gespielt werden. 3 Card Poker ist das rasanteste Kartenspiel, welches ich kenne und bringt durch das Tempo eine ganze Menge Action an jeden Spieltisch. Das Gute: Auch ohne Vorerfahrungen im Poker ist der Einstieg leicht und einfach möglich. Ich helfe Dir dabei und zeige Dir im Folgenden alles, was du zu diesem beliebten Casinospiel wissen musst.

    3 Card Poker Historie: Kein echter Casino-Klassiker

    Viele Tischspiele wie Roulette oder auch das klassische Poker können eine lange Tradition vorweisen. Anders als diese Spiele, kann 3 Card Poker noch nicht wirklich als echter Casino-Klassiker bezeichnet werden. Erstmalig entwickelt wurde die heutige Casino-Variante des Spiels im Jahre 1994 von Derek Webb. Drei Jahre später ließ sich der Tüftler seine Spielvariante patentieren. Schon damals stand hinter dieser Idee der Wunsch, eine schnelle Version des klassischen Pokers zu generieren – und das gelang. Nach der Entwicklung und Patentierung breitete sich das Spiel zunächst in den Casinos in den USA aus. Vom Grand Casino Gulfport in Mississippi über Reno, Las Vegas und Atlantic City nahmen immer mehr Spielbanken das Spiel in ihr Portfolio auf. 2002 schwappte der 3-Card-Poker-Trend nach Großbritannien über, wo die Glücksspielbehörde das Spiel im gleichen Jahr für zulässig erklärte. Seit jenem Jahr hat das Kartenspiel noch einmal deutlich an Beliebtheit zugelegt. Nach meinen Erfahrungen kann kein Casino, das etwas auf sich hält, auf 3 Card Poker verzichten.

    3 Card Poker Spielregeln: So wird gespielt

    Wie eingangs schon erwähnt, kommt 3 Card Poker ohne komplizierte und umständliche Spielregeln aus. Selbst als Neuling kannst Du nach diesem Artikel direkt loslegen und Dein theoretisches Wissen in der Praxis überprüfen. Am einfachsten zu verstehen ist das Spiel, wenn die einzelnen Bestandteile getrennt voneinander betrachtet werden. Ich beginne mit der Wertung der Karten – immerhin musst Du wissen, mit welchen Händen Du etwas gewinnen kannst.

    Kartenwertung

    Gespielt wird 3 Card Poker mit einem klassischen Blatt aus 52 Spielkarten. Wer bereits einige Erfahrungen im Poker gesammelt hat, muss nach meinen Erfahrungen ein wenig umdenken. Immerhin zählen hier nicht die besten fünf Karten, sondern lediglich das Blatt mit den besten drei Händen. Das sorgt dafür, dass einige Pokerhände wie ein Vierling im 3 Card Poker nicht auftreten können. Die generelle Wertung bleibt fast identisch. Lediglich zwei große Unterschiede gibt es. Zum einen ist beim 3 Card Poker die Straße höher als ein Flush zu bewerten. Zum anderen wird die Straße vom Drilling geschlagen. Im Detail gestaltet sich die Wertung der einzelnen Hände im Spiel wie folgt:

    • High Card (höchste Karte)
    • Paar
    • Flush
    • Straße/Straight
    • Drilling
    • Straight Flush

    Die High Card ist die niedrigste Möglichkeit, um zu gewinnen. Sollte der Dealer zum Beispiel einen König als höchste Karte vorweisen, benötigst Du ein Ass auf der Hand. Der Straight Flush bringt einen garantierten Gewinn, da es sich um das höchste Blatt im Spiel handelt. Gespielt wird 3 Card Poker übrigens nur gegen den Dealer und ohne weitere Setzrunden. Das bedeutet: Die Karten auf deiner Hand entscheiden über Sieg und Niederlage – und genau damit bin ich auch schon bei den Einsatzmöglichkeiten angekommen.

    Einsätze beim 3 Card Poker

    In einer klassischen Spielrunde beim 3 Card Poker gibt es nur zwei wesentliche Einsätze: Das Ante und den Play-Einsatz. Zusätzlich dazu können verschiedene Bonus-Einsätze (Sidebets) platziert werden. Auf diese gehe ich im weiteren Verlauf noch genauer ein. Wie in jedem anderen Spiel auch, dient das Ante als Eröffnungseinsatz. Diesen musst Du platzieren, um Karten zu erhalten. Diese werden verdeckt an Dich ausgeteilt, anschließend kannst Du sie anschauen. Im weiteren Verlauf, also wenn Du die Hand spielen möchtest, wird der Play-Einsatz platziert. Dieser liegt in gleicher Höhe wie das Ante. Angenehm: Beide Einsatzfelder sind auf dem 3 Card Poker Spieltisch gekennzeichnet. Hier kann also nicht viel schiefgehen.

    Pair Plus Wetten

    Die Pair Plus Wetten sind eine der zusätzlichen Einsatzmöglichkeiten beim 3 Card Poker. Wie der Name schon vermuten lässt, werden hierfür besonders gute Hände belohnt – also Hände bestehend aus einem Paar oder höher. Die Pair Plus Wetten werden unabhängig von der Spielhand ausgezahlt. Selbst wenn Du mit einem Flush gegen den Dealer verlierst, könnest Du trotzdem die Pair Plus Wette gewinnen. Welche Auszahlungen durch diese Sidebets für die einzelnen Hände geboten werden und wie die Trefferwahrscheinlichkeiten beim Pair Plus aussehen, siehst Du hier:

    • Paar: 1:1 / 16,94 Prozent
    • Flush: 4:1 / 4,90 Prozent
    • Straße: 6:1 / 3,26 Prozent
    • Drilling: 30:1 / 0,24 Prozent
    • Straight Flush: 40:1 / 0,22 Prozent

    Von 100 Pair Plus Wetten der Spieler gehen also rund 25 auf – ziemlich genau ein Viertel. Die Auszahlungsmöglichkeiten für diese Sidebets sind hoch. Auf lange Sicht wirst Du mit diesen nach meinen Erfahrungen aber ein Minus machen.

    6 Card Bonus

    Eine weitere Sidebet im Spiel ist in vielen Casinos der 6 Card Bonus. In diesem Fall werden die Blätter von Dir und dem Dealer zusammen gewertet. Aus den insgesamt sechs Karten wird wie beim klassischen Poker ein Blatt aus fünf Karten gebildet. Je nachdem, wie gut die Hand ist, wird ein Bonusgewinn ausgezahlt. Die Auszahlungen für den 6 Card Bonus siehst Du hier:

    • Drilling: 8:1
    • Straße: 9:1
    • Flush: 15:1
    • Full House: 20:1
    • Vierling: 100:1
    • Straight Flush: 200:1
    • Royal Flush: 1000:1

    Da allerdings auch in diesem Fall wieder ein deutlicher Anstieg beim Hausvorteil zu spüren ist, sollte der 6 Card Bonus nur in Ausnahmefällen gespielt werden. Das heißt nur dann, wenn Du ein wirklich gutes Gefühl hast. Immerhin reicht ein goldener Treffer, um zum Beispiel aus zehn Euro 1.000 Euro zu machen.

    Du bist am Zug: Welche Karten sollte ich spielen?

    Nachdem Du Deinen Ante-Einsatz platziert hast, erhältst Du vom Dealer Deine drei Spielkarten für diese Runde. Diese werden angesehen, danach entscheidest Du über dein weiteres Vorgehen. Sind die Karten schlecht, werden Sie abgeworfen. Gute Karten werden gespielt. Aber was sind gute Karten? Als spielbar gelten nach meinen Erfahrungen alle Hände, die besser als D-6-4 sind. Hierbei handelt es sich um eine altbekannte Faustregel, die immer noch Anwendung findet – nicht umsonst. Viele Spieler spielen beim 3 Card Poker alle Hände, da für den Dealer gewisse Qualifizierungsvorgaben gelten. Dieser benötigt als High-Card mindestens eine Dame. Ist diese nicht vorhanden, verliert der Dealer sofort. Empfehlenswert ist das Spielen aller Hände nach meinen Erfahrungen aber nicht. Am besten ist, Du hältst Dich an die D-6-4-Regel.

    Gewinn und Gewinnauszahlung

    Die Auszahlungen für die Zusatzwetten habe ich Dir bereits gezeigt. Noch einfacher wird es bei den Gewinnen für die Ante- und Play-Einsätze. In beiden Fällen wird ein Gewinn 1:1 ausgezahlt. Setzt Du also Deinen Play-Einsatz und der Dealer steigt aus, gewinnst Du dessen Ante. Eine Besonderheit: Beim 3 Card Poker ist ein Unentschieden möglich, wenn auch die High Card kein Gewinnerblatt hervorbringt. Im Falle eines solchen Draws erhältst Du Deine platzierten Einsätze für diese Spielrunde zurück. Übrigens: Der Hausvorteil der Casinos liegt beim Ante-Spiel mit nur rund 2,01 Prozent auf einem niedrigen Niveau. Zum Vergleich: Beim Roulette mit einfacher Null liegt der Hausvorteil bei 2,70 Prozent, beim American Roulette sogar bei 5,26 Prozent.

    3 Card Poker online spielen

    Neben den Spielbanken und Casinos auf der ganzen Welt bieten auch die Online Casinos ihren Spielern das beliebte Pokerspiel an. 3 Card Poker kann nicht nur als reguläres Casinospiel online gespielt werden, sondern steht auch als Live-Dealer-Spiel zur Verfügung. Per Webcam werden die Spielrunden in diesem Fall von echten Dealern geleitet. Nach meinen Erfahrungen ein tolles Erlebnis, welches das Spielgefühl noch einmal deutlich intensiviert. Ebenso kannst Du 3 Card Poker online kostenlos spielen. Zum Kennenlernen und Ausprobieren bieten viele Online Casinos eine Demoversion an. Hier kannst Du kein echtes Geld verlieren, aber die Regeln kennenlernen oder an möglichen Strategien arbeiten.

    Fazit: Eine echte Bereicherung für die Casinos

    3 Card Poker ist ein erstklassiges Casinospiel. Alle wichtigen Komponenten kommen in meinen Augen zusammen: Einfache Spielregeln, schnelle Spielrunden und große Gewinnmöglichkeiten. Diese können durch die Sidebets noch weiter in die Höhe geschraubt werden, empfehlenswert sind die Zusatzwetten aber lediglich als unterhaltsame Ergänzung. Aber auch mit den regulären Ante- und Play-Wetten bietet das Spiel genügend Abwechslung und Spannung. Die Erfolgsgeschichte dieses Hochgeschwindigkeits-Spiels wird also noch weiter geschrieben.

  • Black Jack

    Black Jack

    Ich kann mittlerweile nicht mehr zählen, wie viele Stunden ich bereits an Black-Jack-Tischen verbracht habe. Egal, ob online oder in einer Spielbank: An diesem Kartenspiel komme ich in der Regel nicht vorbei. Vielen Spielern geht es ähnlich, für andere wiederum ist Black Jack ein ungelüftetes Geheimnis. Das möchte ich ändern und so stelle ich Dir nachfolgend einmal alle Black Jack Regeln vor – und zeige Dir zudem noch ein paar nützliche Tipps und Tricks.

    Black Jack: Fakten zum Spiel im Überblick

    • Black Jack ist das meistgespielte Casino-Kartenspiel der Welt.
    • Es handelt sich um einen Abkömmling des Spiels „17 und 4“.
    • Die Regeln sind simpel, das Spiel ist trotzdem vielseitig und komplex.
    • Durch verschiedene Strategien können die Gewinnchancen erhöht werden.​​​

    Black Jack Regeln und Spielablauf

    Typischerweise wird Black Jack an einem fast halbkreisförmigen Tisch gespielt. Wirklich beschreiben lässt sich die Form des Tisches nicht. Für den Croupier ist hier eine gerade Tischfläche reserviert, die Spieler nehmen an der runden Seite des Tisches Platz – also auch Du und ich und bis zu fünf weitere Spieler. Vor dem Start einer Spielrunde werden die Einsätze festgelegt. Hier kannst Du ganz nach deinen finanziellen Möglichkeiten vorgehen. Es gibt in den Casinos spezielle Spieltische für Anfänger mit niedrigen Limits. Ebenso kannst Du als Highroller an gesonderte Tische mit extra hohen Einsätzen gehen. Die jeweiligen Limits müssen immer beachtet werden.

    Im nächsten Schritt werden die Karten ausgeteilt. Jeder Spieler erhält zwei Karten, die offen vor ihm abgelegt werden. Eine Besonderheit ist die sogenannte Burn Card. Das ist die erste Karte des Decks, die traditionell zur Seite gelegt wird. Der Dealer erhält ebenfalls zwei Karten, eine davon ist verdeckt. Je nachdem, wo auf der Welt Du spielst, kann es auch sein, dass beide Dealerkarten verdeckt sind. Der Reihe nach fragt der Dealer die Spieler nun, ob sie noch eine Karte ziehen wollen, bleiben, das Blatt teilen oder einen anderen Schritt machen wollen. Das Ziel des Spiels ist es, mit den eigenen Karten die 21 zu erreichen oder an diese näher heranzukommen als der Dealer. Sind die Spieler mit ihren Schritten fertig, muss auch der Dealer seine nächsten Schritte erledigen. Im Anschluss an eine Spielrunde erhalten die Spieler ihre Einsätze und Gewinne ausgezahlt. Den Ablauf habe ich für Dich hier noch einmal in einer Kurz-Übersicht aufgeführt:

    • 1. Spieler platzieren die Einsätze auf dem Spieltisch
    • 2. Jeder Spieler erhält zwei Karten offen vor sich
    • 3. Dealer erhält auch zwei Karten, mindestens eine davon verdeckt
    • 4. Alle Teilnehmer versuchen, die 21 zu erreichen
    • 5. Gewinner erhalten nach einer Runde ihre Gewinne

    Wie werden die Karten gewertet?

    Die Grundzüge des Spiels kennst Du jetzt. Eine wichtige Sache habe ich aber noch nicht erwähnt – die Kartenwerte. Die musst Du natürlich kennen, um die 21 im Spiel erreichen zu können. Aber: Sonderlich kompliziert wird es nicht. Eine Besonderheit ist im Prinzip nur das Ass. Dieses kann je nach Situation einen oder elf Punkte bedeuten. Alle Bildkarten, wie Buben, Damen oder Könige, werden mit zehn Punkten gewertet. Die übrigen Karten zählen ganz einfach ihren Nennwert. Eine Acht würde also acht Punkte einbringen, eine Sechs beschert Dir Punkte. Übrigens: Dass die Spieler die Karten der anderen Spieler am Spieltisch sehen können, führt für keinen Mitspieler zu einem Nachteil. Die anderen Spieler sind für Dein Spiel ohne Nebenwetten nicht relevant. Es geht nur darum, den Dealer zu schlagen.

    Welche Spielzüge gibt es für mich?

    Im besten Fall liefert Dir der Dealer mit den ersten beiden Karten eine Bildkarte bzw. die Zehn und ein Ass. Dieses Blatt wird als Black Jack bzw. natürlicher Black Jack bezeichnet. Für Dich heißt das: Du hast sofort gewonnen. Selbstverständlich passiert das aber nicht immer. Aus diesem Grund zeige ich Dir, welche Spielzüge bei Black Jack gespielt werden können:

    • Hit: Hit ist einer der häufigsten Befehle bzw. Spielzüge beim Black Jack. Hiermit sagst Du aus, dass Du noch eine weitere Karte vom Dealer erhalten möchtest. Du kannst so oft „hitten“, bis du die 21 erreicht hast.
    • Stand: Das genaue Gegenteil vom Hit ist der Stand. Hier forderst Du keine weitere Karte, sondern behältst das Blatt, was Du auf der Hand hältst.
    • Split: Mit einem Split teilst Du Dein Blatt. Dieser Spielzug ist nur möglich, wenn Du zwei Karten mit dem identischen Wert (zum Beispiel zwei 7) erhalten hast. Die Hände werden getrennt voneinander gespielt.
    • Double Down: Der Spielzug Double Down wird vor allem von Profis gespielt. Der Einsatz wird verdoppelt, Du bekommst aber nur noch eine weitere Karte. Angesagt werden muss der Double Down vor dem Hit.
    • Insurance: Liegt vor dem Dealer offen ein Ass, kannst Du Dich mit einer Insurance gegen einen Black Jack des Dealers versichern. Dies kostet Dich die Hälfe Deines Einsatzes, sorgt aber dafür, dass Du beim Black Jack des Dealers kein Geld verlierst.
    • Surrender: Der Surrender-Spielzug kommt nur enorm selten vor. Hierbei handelt es sich um eine Aufgabe, die mit Kosten in Höhe des halben Einsatzes verbunden ist. Sinnvoll ist dieser Schritt meines Erachtens aber zu keinem Zeitpunkt. Selbst bei einem schlechten Blatt kann sich der Dealer immer überkaufen.

    Und was kann der Dealer machen?

    Du kannst bei Deinen Spielhänden flexibel nach Deinen Wünschen vorgehen. Du kannst immer stehenbleiben oder eine Karte ziehen. Für den Dealer sind die Schritte je nach Punktzahl vorgegeben. Dieser deckt zunächst seine zweite Karte auf, die bis dahin noch verdeckt war. Anschließend geben die Black Jack Regeln die Spielzüge des Dealers vor. Hat er 16 Punkte oder weniger auf der Hand, muss der Dealer eine weitere Karte ziehen. Hat der Dealer mindestens 17 Punkte auf der Hand, muss er stehenbleiben. Die Ausnahme bildet natürlich der Black Jack. Deckt der Dealer diesen auf, kann er nicht geschlagen werden.

    In diesem Zusammenhang lassen sich die einzelnen Bewertungen der Spielrunden noch kurz erwähnen. Zieht der Dealer insgesamt mehr als 21 Punkte, hat er sich überkauft – Du gewinnst. Hast Du genauso viele Punkte wie der Dealer, wird dies als Push bezeichnet und du erhältst Deinen Einsatz zurück. Hast Du mehr Punkte als der Dealer näher an der 21, gewinnst Du im Verhältnis 1:1. Bei einem natürlichen Black Jack wird ein 3:2-Gewinn ausgezahlt. Ein natürlicher Black Jack wird immer aus einem Ass und einer Zehn-Punkte-Karte gebildet. Solltest Du zum Beispiel durch einen Split bzw. mit mehr als zwei Karten an die 21 kommen, wird dies als 21-Hand bezeichnet. Die Auszahlung beträgt dann 1:1.

    Black Jack Tipps: So steigerst Du Deine Gewinnchancen

    Ich musste im Laufe der Zeit leider mehr oder weniger schmerzhaft feststellen, dass nicht alle von mir entwickelten Strategien auch wirklich funktioniert haben. Black Jack bleibt ein Glücksspiel, bei dem ein Gewinn niemals garantiert werden kann. Allerdings kann ich Dir ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, mit denen Du Deine Gewinnchancen am Spieltisch steigern kannst. Die Praxiserfahrung zeigt zum Beispiel, dass die Asse und Achten immer geteilt werden sollten. Das Ass dient dann als optimale Grundlage für zwei Hände, die Achten würden zusammen eine 16 ergeben – die wohl schlechteste Punktzahl im Spiel. Besser ist es daher, die Achten zu teilen und so auf gute Zusatzkarten zu hoffen. Anders ist es wiederum bei Karten mit zehn Punkten. Diese verlocken zwar ebenfalls zum teilen. Aber: Zwei Mal zehn Punkte sind schon 20 Punkte. Und diese starke Hand sollte im wahrsten Sinne des Wortes nicht aus der Hand gegeben werden.

    Gerade Anfängern kann ich zudem dazu raten, sich bei der eigenen Spielstrategie möglichst an der Vorgehensweise der Dealer zu orientieren. Bei einer hohen Hand wie einer 17 sollte also nicht mehr gezogen werden. Bei einer 16 oder darunter ist eine weitere Karte je nach Dealer-Blatt durchaus möglich. Rund um die Karten des Dealers gebe ich Dir zudem den Tipp, von Versicherungen Abstand zu nehmen. Die Statistik belegt, dass Du auf lange Sicht Verluste mit der Absicherung verbuchen wirst. Besser ist es, dem Dealer jederzeit die Chance zu geben, sich zu überkaufen. Auch, wenn Du mit einem denkbar schlechten Blatt in die Runde startest.

    Hard Hand und Soft Hand: Was sind die Unterschiede?

    Ich habe mich schon recht früh in meiner Black-Jack-Karriere mit den einzelnen Fachbegriffen und Bezeichnungen beschäftigt. Das kann ich dir ebenfalls raten. Begegnen werden Dir zum Beispiel die Bezeichnungen der Hard Hand und Soft Hands. Hierfür spielt die unterschiedliche Bewertung der Asse eine Rolle. Hältst Du eine Hand mit einem Ass und weniger oder gleich 21 Punkten, wird das Ass mit elf Punkten gewertet. In diesem Fall ist die Rede von einer Soft Hand. Liegst Du mit dem Ass auf der Hand über den 21 Punkten, wird dieses mit nur einem Punkt gewertet. Dann ist die Rede von einer Hard Hand.

    Hältst Du also beispielsweise ein Ass und ziehst noch eine 6, hast Du insgesamt 17 Punkte in der Soft Hand auf der Hand. Ziehst Du jetzt noch eine 5, während dies in der Soft Hand 22 Punkte. Durch das Ass kann aber auch die Hard Hand gespielt werden. Das Ass, die 5 und die 6 wären dann nur zwölf Punkte und du wärst noch im Spiel. Optimal ist es logischerweise, wenn Du zwei Asse zugeteilt bekommst. Diese werden automatisch gesplittet und Du gehst mit zwei hervorragenden Startkarten in die Spielrunde.

    Black Jack online kostenlos spielen

    Gerade Neulingen rate ich dazu, die „trockene“ Theorie in der Praxis erst einmal ohne großes Risiko zu üben. Hierfür eignet sich das Internet optimal. Du kannst online gratis Black Jack spielen und musst hierfür teilweise nicht einmal ein eigenes Spielerkonto in einem Casino eröffnen. Gespielt wird dann mit einem virtuellen Guthaben, welches für Trainingszwecke optimal geeignet ist. Bist Du dann fit genug, kannst Du Dein Echtgeld-Konto beim Anbieter eröffnen und um echtes Geld spielen. Generell ist das Online Black Jack in meinen Augen übrigens keinesfalls schlechter als das Spiel in einer Spielbank. Du spielst in beiden Fällen unabhängig von anderen Spielern, zudem profitierst Du online von Casino Bonus Angeboten und weiteren Extras – und den Weg in die Spielbank musst Du ebenfalls nicht auf Dich nehmen.

    Black Jack FAQ – Die häufigsten Fragen rund um Black Jack

    Steigen oder sinken meine Gewinnchancen mit mehr oder weniger Spielern am Tisch?

    Nein. Black Jack ist eines der wenigen Tischspiele, welches ganz alleine gegen den Dealer gespielt wird. Wer neben Dir am Tisch sitzt, kann Dir also recht egal sein.

    Wie funktioniert das Kartenzählen?

    Das Kartenzählen beim Black Jack ist ein spannendes Thema. Kartenzähler rechnen auf kompliziertem Wege aus, welche Karten noch im Spiel sind und wie deren Wahrscheinlichkeiten ausfallen, im nächsten Zug aufgedeckt zu werden. Eine komplexe „Wissenschaft“, die von den Casinos bzw. auch Online Casinos aber nicht gerne gesehen wird.

    Macht das Spielen der Insurance Sinn?

    Eine Versicherung für den Black Jack des Dealers scheint auf den ersten Blick sinnvoll. Statistiken zeigen aber, dass Du unterm Strich Verluste machen wirst.

    Gibt es nur eine Black-Jack-Variante?

    Nein. Black Jack kann in ganz unterschiedlichen Varianten gespielt werden. Ich spiele am liebsten das klassische Black Jack. Es gibt aber zum Beispiel auch das Black Jack Surrender, Double Exposure Black Jack, Spanish 21 oder Black Jack Multi Hand.